Maiskolben vs. Konserve: womit kocht es sich besser?

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Am Lagerfeuer gegrillte Maiskolben wecken Kindheitserinnerungen. Für die schnelle Küche sind die sonnengelben Körner aus dem Glas eine praktische Alternative. Die Vorzüge beider Varianten zu kennen, lohnt sich allemal.

Was macht den Unterschied bei Bio-Mais?

Ob als Zutat im bunt gemischten Salat, Fixstarter im Chili und oder als knackiger Belag von Pizzen und Flammkuchen – Zuckermais steuert jedem Gericht zarten Biss und eine herrlich milde Süße bei. Andererseits steht Mais oft in Verruf, da er in anderen Ländern mit gentechnisch verändertem Saatgut oft in großen Monokulturen ohne große Rücksicht auf die Umwelt angebaut wird. Hier liegt eben auch der wesentliche Unterschied: Der Mais von Ja! Natürlich wird in Österreich ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Spritzmitteln auf gesunden Böden angebaut. Gemäß EU-Bio-Verordnung natürlich gentechnikfrei. Um die Böden gesund und fruchtbar zu halten, setzen die heimischen Bio-Bäuerinnen und -Bauern auf eine vielfältige Fruchtfolge und entfernen Beikräuter ausschließlich mechanisch bzw. manuell.

Von der Natur bereits verpackt

Frisch geerntet kommt der Ja! Natürlich Zuckermais in der Saison im Spätsommer in seiner natürlichen Hülle – den eigenen Blättern – ins Gemüseregal bei BILLA und MERKUR.

Konserve ohne Alu und ohne Konservierungsstoffe

Im restlichen Jahr gibt es den Mais als Konserve – auch hier ganz natürlich ohne Konservierungsstoffe, nur mit Wasser und Salz. Wir verzichten bei allen unseren Verpackungen bewusst auf umweltschädliches Aluminum und setzen stattdessen auf Glas.

Viele Rezepte lassen sich mit beiden Mais-Varianten gleichermaßen zubereiten, in einigen Gerichten kommen ihre jeweiligen Stärken aber besonders gut zur Geltung.

5 Ideen für Maiskolben

  • Aufs Ganze gehen: Am Stück serviert gibt Mais eine unkomplizierte Beilage ab und hat mit raffinierten Toppings wie Pesto und Käse, Kräuterbutter und Speck, Avocado und Lauch oder pikant gewürztem Mandelmus und gehackten Nüssen gekrönt sogar das Zeug zum Hauptgericht.
  • Blätter inklusive: In den Mais-Blättern ist nicht nur das Sommergemüse selbst gut verpackt, auch vorgegartes Getreide wie Polenta, Reis oder Hirse und Gemüse lassen sich darin wunderbar einhüllen und nach Vorbild mexikanischer Tamales garen. Dazu Blätter kurz mit blanchieren, trocken tupfen, füllen und mit einer Blatt-Strähne zubinden. Damit sicher nichts danebengeht, am besten doppelt verpacken. Die Päckchen entweder am Grill oder in einem Dämpfeinsatz über Wasserdampf garen.
  • Gut in Form: Da sie nicht in Flüssigkeit eingelegt waren, weichen frisch vom Kolben geschnittene Maiskörner die Teigmasse für Maislaibchen weniger auf, so dass sich diese gut formen lassen. Auch Gemüse- und Fleischlaibchen profitieren von den knackig-süßen Körnern.
  • Frische Polenta: Es muss nicht immer die Instant-Variante aus Maisgrieß sein, Polenta lässt sich unkompliziert selbermachen. Frisch vom Kolben weg zubereitet schmeckt der cremige Maisbrei noch süßer.
  • Süßliche Brühe: Sind die Körner einmal abgeschnitten, hat der Kolben meist ausgedient. Dabei lässt sich daraus eine süßlich-frische Brühe kochen, die sich prima für Suppen und Saucen oder zum Aufgießen von Polenta und Risotti eignet. Einfach Wasser mit den nackten Kolben, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen wie Lorbeerblättern, Salz und Pfeffer köcheln lassen, anschließend abseihen.

5 Fälle für Mais aus dem Glas

  • Flotte Suppe: Maiskörner im Glas liefern einen Teil der Flüssigkeit für deine Suppe gleich mit. Das nur leicht gesalzene Einweichwasser hat den Geschmack vom Mais angenommen sorgt für ein feines Aroma.
  • Cremig gemixt: Die eingeweichten Maiskörner sind umso zarter und lassen sich besonders gut cremig pürieren – ob für würzige Aufstriche und Dips mit Frischkäse gemischt, unters Erdäpfelpüree gerührt oder für süße Cremen und Maispudding.
  • Saftig aus dem Ofen: Ob Pizza, Flammkuchen, Crostini oder überbackener Auflauf – da sie mehr Feuchtigkeit enthalten, bleiben die Maiskörner aus dem Glas beim Backen in der trockenen Ofenhitze länger saftig.
  • Vom Glas ins Glas: In Peru hat Chicha Morada, ein Getränk aus lila Andenmais, Tradition. Ein ähnlicher süßer Drink in Gelb lässt sich auch mit unserem Zuckermais zaubern: 160 g Mais mit etwas Einkochflüssigkeit, 125 ml Mandeldrink und Zucker oder Honig mixen.
  • Kleiner Bedarf: Wenn du nur kleine Mengen brauchst oder nicht weißt, wann du dein Gericht mit Mais zubereiten wirst, ist die Konserve die bessere Wahl, denn frische Maiskolben sind nicht lange haltbar und sollten binnen weniger Tage genossen werden. Für größere Runden empfiehlt sich der Griff zu Maiskolben in ihrer natürlichen Blätterhülle. Gläser sind umweltfreundlicher als Aluminiumdosen, bei vielen Gästen fallen aber doch einige davon an.

In Salaten und Eintöpfen machen beide Mais-Varianten eine gute Figur. Für Popcorn ist der Zuckermais übrigens nicht geeignet, dafür kommt nur die Sorte Puffmais mit weichem Kern und dünner, harter Schale infrage.

Die besten Rezepte mit Mais:

Rezepte mit Mais vom Kolben:

Die besten Rezepte mit Bio-Mais aus dem Glas:

 

Über Bio-BloggerIn Sarah58 Artikel

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